Aktuelles

Bayerns Bevölkerung im Jahr 2016 erneut deutlich gewachsen

In Bayern lebten am 31. Dezember 2016 mehr als 12,9 Millionen Einwohner. Gegenüber dem 31. Dezember des Vorjahres nahm die Bevölkerung um rund 87.000 Personen zu, so das Bayerische Landesamt für Statistik. Maßgeblich hierfür war der im Jahresverlauf erzielte Wanderungsgewinn von rund 96.000 Personen, der den im Jahr 2016 erneut vorhandenen Sterbefallüberschuss ausgleichen konnte.

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Weiterer Anstieg der Lebenserwartung in Bayern

Neugeborene Buben werden im Schnitt rund 79 Jahre, Mädchen über 83 Jahre alt

Die Lebenserwartung in Bayern ist weiter leicht angestiegen – und zwar für neugeborene Mädchen auf 83,7 und für neugeborene Buben auf 79,1 Jahre. Frauen werden also im Schnitt um 4,6 Jahre älter als Männer. Aus der vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlichten Sterbetafel 2014/2016 geht außerdem hervor, dass 65-jährige Frauen statistisch gesehen weitere 21,2 Lebensjahre und 65-jährige Männer weitere 18,2 Lebensjahre vor sich haben.

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Anstieg der Geburtenziffer in allen Regierungsbezirken Bayerns

Die zusammengefasste Geburtenziffer lag im Jahr 2016 im Freistaat bei 1,56 Kindern je Frau

Im Jahr 2016 ist die Zahl der Lebendgeburten deutlich angestiegen (+6,3 Prozent). Dieser Anstieg wirkte sich positiv auf die zusammengefasste Geburtenziffer aus, die für Bayern von 1,48 (2015) auf 1,56 Kindern je Frau im Jahr 2016 anstieg. Der regionale Vergleich zeigt, dass für jeden bayerischen Regierungsbezirk im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg der zusammengefassten Geburtenziffer verzeichnet werden konnte. Dabei wies Schwaben mit 1,65 Kindern je Frau den höchsten Wert auf. Auf Kreisebene variiert die Geburtenziffer zwischen 1,20 in der kreisfreien Stadt Bayreuth und 1,81 in der kreisfreien Stadt Memmingen. Neben der regionalen Differenzierung ist auch ein Unterschied der Geburtenziffer zwischen Frauen mit deutscher (1,46 Kinder je Frau) und ausländischer Staatsangehörigkeit (2,04 Kinder je Frau) festzustellen.

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Lebensformen in Deutschland auf Basis des Zensus 2011: Eine altersspezifische Analyse

Insgesamt werden 28 Lebensformen, 4 Bildungsschichten und 14 Altersgruppen unterschieden. Nach wie vor ist die Kernfamilie die verbreitetste Lebensform geblieben. Andere Lebensformen fügen sich dagegen vor allem als biografische Phasen vor und nach dem Leben in einer Kernfamilie mit Kindern ein.

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Bevölkerung sieht demographischen Wandel skeptisch

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Was Grund zur Freude sein könnte, macht der Bevölkerung jedoch eher Sorgen. Das zeigt eine neue Umfrage in unserem Auftrag. Trotz zahlreicher Reformen der vergangenen Jahre sehen die meisten Befragten wichtige Herausforderungen weiterhin unbeantwortet. Erkennbar ist aber auch: Die Haltung der Bürger zum Arbeiten im Alter wandelt sich.

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Familienreport 2017

Der Familienreport 2017 informiert umfassend über die Lebenssituation von Familien in Deutschland. Neben den jeweils aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung, zu Familienformen und Familienleistungen stehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Zeitpolitik für Familien, Kindertagesbetreuung und die gute Entwicklung von Kindern im Zentrum des Berichts. Aktuelle Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung werden zusätzlich dargestellt.

Den genauen Inhalt können Sie hier abrufen.

Höchste Geburtenzahl seit 18 Jahren in Bayern 2016

Das Jahr 2016 gehört z den geburtenstärksten Jahrgängen der letzten 20 Jahre. Nur in den Jahren 1996 bis 1998 wurden mehr Geborene registriert.

Obwohl immer noch ein Überschuss der Sterbefälle gegenüber der Zahl der Geborenen vorliegt, befand sich dieser 2016 auf dem niedrigsten Niveau seit 2001.

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Lebensformen junger Menschen haben sich verändert

Immer wenige junge Menschen verfolgen den traditionellen Lebensweg vom Schulabschluss bis zur Bildung einer Partnerschaft und der Geburt des ersten Kindes. Damit ist vor allem in den Industrieländern seit geraumer Zeit eine zunehmende Heterogenität in der Lebensgestaltung der jungen Erwachsenen zu erkennen.

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Investitionen in Bildung steigen

Insgesamt 195 Milliarden Euro wurden 2015 für Bildung ausgegeben, ein Drittel mehr als 2005. Fast die Hälfte des Bildungsbudgets entfällt auf Ausgaben für allgemein- und berufsbildende Schulen.

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Frauen tragen immer stärker zum Haushaltseinkommen bei

Der Beitrag, den Frauen in Deutschland zum Haushaltseinkommen von Paaren leisten, ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Während 1998 die Erwerbsarbeit von Frauen nur rund ein Viertel des Nettoeinkommens in Paarhaushalten ausmachte, stieg der Anteil bis 2013 auf über ein Drittel an. Das hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe berechnet. Gründe für den gestiegenen Anteil sind eine allgemein höhere Erwerbstätigenquote von Frauen sowie deren verbesserte berufliche Qualifikation.

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Vielfalt von (Un-)Ruheständen in Deutschland

Die Broschüre zu Übergängen, Potenzialen und Lebensplänen älterer Menschen gibt einen Überblick über die Befunde der zweiten Welle der BiB-Studie „Transitions and Old Age Potential: Übergänge und Alternspotenziale“ (TOP ).

Dabei werden die Übergänge in den Ruhestand ebenso dargestellt wie Erwerbstätigkeit im Rentenalter, ehrenamtliches und familiales Engagement, Altersbilder, Gesundheit, körperliche Aktivität und Lebenszufriedenheit sowie Partnerschaft, Familienstand und Haushalt.

Die Broschüre finden Sie hier.

Die „Best Ager“ zwischen Illusion und Wirklichkeit

Die Zeiten, in denen die Parole „mit 50 gehört man zum alten Eisen“ propagiert wurde, sind passé. In einer älter werdenden Gesellschaft erfahren die „Alten“ einen Bedeutungsgewinn – insbesondere bei der verantwortungsvollen Mitgestaltung einer zukunftsfähigen Gemeinschaft. Der demografische Wandel lässt den Generationen über 50 Jahren eine bedeutsame Rolle zukommen.

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Junge Menschen sind besonders mobil

Mit 18 bis 20 Jahren steigt die Mobilität von Frauen und Männern sprunghaft an, weil viele das Elternhaus verlassen und für Studium oder Ausbildung in einen anderen Ort umziehen. Wenige Jahre später wechseln sie erneut den Wohnort, meist in Verbindung mit dem Beginn einer Erwerbstätigkeit. Ab dem Alter von etwa Mitte 20 finden die Menschen allmählich ihren Lebensmittelpunkt. Die Wanderungsintensität nimmt deshalb langsam ab. Bei Frauen beginnt die mobile Phase früher im Lebensverlauf als bei Männern, sie beenden diese aber in der Tendenz auch früher.

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Kinderbetreuung in Ost- und Westdeutschland stark unterschiedlich 

Der Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder ist in den letzten Jahren ein elementarer Bestandteil der deutschen Familienpolitik geworden. So gibt es seit 2013 einen Rechtanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder im Alter von ein und mehr Jahren. Damit wird insbesondere eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf angestrebt. Zum Stichtag 1. März 2016 wurden rund 720.000 Kinder unter drei Jahren in einer Tageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Tagespflege betreut. Das ist fast jedes dritte Kind dieser Altersgruppe. Der regionale Unterschied ist allerdings auffällig. In Ostdeutschland wurde 2016 jedes zweite Kind unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Im Westen waren es nur 28 Prozent der Kinder.

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Wanderungsgewinne aus dem Ausland in fast allen Regionen.

Die deutschen Kreise profitieren unterschiedlich stark von der hohen Zuwanderung im Jahr 2015. Neben Großstädten weisen insbesondere Regionen mit zentralen Aufnahmestellen für Flüchtlinge viele Zuzüge auf. Im Saldo zogen 2015 mehr als 1,1 Millionen Personen nach Deutschland, so viele wie nie zuvor. Allerdings profitieren deutsche Regionen unterschiedlich von der Zuwanderung aus dem Ausland.

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Lebenserwartung steigt schneller als Renteneintrittsalter

Das Renteneintrittsalter hält in Deutschland nicht mit der Entwicklung der Lebenserwartung Schritt. So erhielten Männer im Jahr 1970 mit durchschnittlich 65,2 Jahren erstmals eine Altersrente und konnten erwarten, noch fast zwölf weitere Jahre zu leben. Heute gehen sie rund ein Jahr früher in den Ruhestand, während die fernere Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren um beinahe sechs Jahre gestiegen ist. Bei den Frauen zeigt sich eine vergleichbare Entwicklung. Die direkte Folge sind eine zunehmende Rentenbezugsdauer und damit steigende Kosten für die Alterssicherung. Dieser Trend stellt ein zentrales Motiv für die Erhöhung der Regelaltersgrenze für den Bezug einer Altersrente dar, die zwischen 2012 und 2031 schrittweise von 65 auf 67 Jahre steigen wird.

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Ein neues demografisches Bild auf dem Demografiegipfel 2017

Beim Demografiegipfel der Bundesregierung am 16. März 2017 in Berlin wurde ein durchweg positives Bild der Möglichkeiten des Alter(n)s gezeichnet. Dabei wurde auch auf die große Bedeutung der Teilnahme der Jüngeren an der Gestaltung des demografischen Wandels hingewiesen.

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Oberbayern gewinnt Nordostbayern verliert Einwohner

Nach den Ergebnissen der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung des Bayerischen Landesamts für Statistik wird die Einwohnerzahl Bayerns im Jahr 2035 bei 13,53 Millionen und damit um rund 689.000 höher liegen als Ende des Jahres 2015. Wie das Landesamt heute bei der Vorstellung der Zahlen weiter mitteilte, wird sich die demographische Entwicklung regional jedoch erheblich unterscheiden. Während Oberbayern mit einer Bevölkerungszunahme von 11,5 Prozent binnen 20 Jahren rechnen kann, ist in den nord- und ostbayerischen Gebieten ein Rückgang zu erwarten: Besonders Oberfranken (-5,1 Prozent) und Unterfranken (-2,6 Prozent) müssen sich auf teils erhebliche Bevölkerungsverluste einstellen.

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Einwohnerzahl Bayerns steigt weiter

Nach den vom Bayerischen Landesamt für Statistik auf einer Pressekonferenzvorgelegten Ergebnissen der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2035 wird die Einwohnerzahl Bayerns, ausgehend von rund 12,84 Millionen Personen Ende 2015, kontinuierlich weiter steigen.

Im Jahr 2035 werden nach den jüngsten Berechnungen ca. 13,53 Millionen Menschen im Freistaat leben, was einem Plus von 5,4 % gegenüber dem heutigen Stand entspricht.

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Veränderungen der Altersstruktur in Bayern bis 2035

Deutliche Veränderungen wird es auch bei der altersstrukturellen Zusammensetzung der Bevölkerung geben. Für das Jahr 2035 ist zu erwarten, dass das Durchschnittsalter der Bayern um rund 2,5 Jahre ansteigt. Liegt es derzeit bei 43,6 Jahren, so wird es in 20 Jahren 46,1 Jahre betragen.

Von dieser zunehmenden Tendenz sind alle Regierungsbezirke betroffen, auch die, die in den kommenden Jahren noch mit Bevölkerungszuwächsen rechnen können. Noch deutlicher wird das Bild beim Blick auf die Veränderung in der Altersstruktur. Die Altersgruppe der Personen von 45 bis unter 65 Jahren ist derzeit mit ca. 3,81 Millionen Personen besetzt und schiebt in den kommenden Jahren unaufhaltsam in die höheren Altersjahre. Das bedeutet für die Altersgruppe der 65-Jährigen und Älteren deutliche Zuwächse. Die im Jahr 2015 noch 2,57 Millionen Personen große Altersgruppe wird binnen 20 Jahren um rund eine Million Personen auf dann 3,57 Millionen Menschen anwachsen und damit einen Zuwachs von knapp 39 % verzeichnen können.

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Immer weniger Großfamilien in Deutschland: Ursachen und Folgen

Der Rückgang der Zahl von kinderreichen Familien stellt die entscheidende Ursache für das niedrige Geburtenniveau in Deutschland dar. Dabei wurde lange Zeit davon ausgegangen, dass das deutsche Problem ein besonders großer Anteil kinderloser Frauen ist. Nun wird aber deutlich, dass der Geburtenrückgang in Deutschland zu 68 % dadurch zu erklären ist, dass größere Familien mit drei oder mehr Kindern immer seltener werden. Dagegen sind Kinderlose nur für knapp 26 % des Rückgangs verantwortlich. Dies ist eine deutsche Besonderheit und eine Frage der Kultur.

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Alterung regional unterschiedlich weit fortgeschritten

Die Alterung der Bevölkerung ist in Deutschland regional unterschiedlich weit fortgeschritten. Während bundesweit etwa jeder fünfte Einwohner älter als 65 Jahre ist, ist der Anteil in Abwanderungsregionen besonders hoch. Der Grund ist, dass vor allem jüngere Menschen strukturschwache und ländliche Räume verlassen und somit der Anteil der Älteren an den verbleibenden Einwohnern steigt. In Ostdeutschland hat zudem der Geburteneinbruch nach 1989 dazu beigetragen, dass heute in vielen Gebieten die Bevölkerung vergleichsweise alt ist.

In einigen Regionen ist der hohe Seniorenanteil jedoch nicht nur auf den Fortzug junger Menschen, sondern auch auf den Zuzug älterer Menschen zurückzuführen. Dazu zählt zum Beispiel die Stadt Baden-Baden in Baden-Württemberg, die aktiv um ältere, möglichst einkommensstarke Menschen wirbt.

Einen geringen Anteil älterer Einwohner haben vor allem für jüngere Zuwanderer attraktive Kreise, also viele Großstädte und wirtschaftlich starke Räume. Aber auch eine relativ hohe Geburtenrate, wie sie insbesondere im Nordwesen Deutschlands zu beobachten ist, kann den Seniorenanteil niedrig halten.

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Die Deutschen leben immer länger

Die Lebenserwartung in Deutschland nimmt kontinuierlich zu. Gegenüber der ersten landesweiten Berechnung für das Deutsche Reich im Zeitraum von 1871 bis 1881 können neugeborene Mädchen und Jungen heute auf ein mehr als doppelt so langes Leben hoffen. In der Berichtsperiode 2013/2015 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung von Jungen 78 Jahre und 2 Monate und von Mädchen 83 Jahre und 1 Monat.

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Auch 2016 stieg die Zahl der Kinder in Kindertagesbetreuung

Die Zahl der am 1. März 2016 betreuten Kinder in den 9 272 bayerischen Kindertageseinrichtungen stieg gegenüber dem Vorjahr erneut an. So wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik am 1. März dieses Jahres 533 317 Kinder in einer Kindertageseinrichtung betreut, gegenüber 519 673 im Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 2,6 Prozent. Außerdem wurden 10 733 im Rahmen von öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut – gegenüber 2015 gab es hier nahezu keine Veränderung. Insgesamt waren Anfang März 542 596 Kinder in öffentlich geförderter Kindertagesbetreuung, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die unter Dreijährigen lag die Betreuungsquote bayernweit bei 27,2 Prozent.

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Zahl der Ehescheidungen nahm 2015 weiter ab

Seit 2011 sinkt die Zahl der Ehescheidungen in Bayern kontinuierlich. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden 2015 in Bayern 24 247 Ehen geschieden. Das waren 216 oder 0,9 Prozent weniger als im Jahr zuvor, als noch 24 463 Scheidungen zu verzeichnen waren. Die Hälfte der geschiedenen Ehepaare hatte mindestens ein Kind unter 18 Jahren. Insgesamt erlebten vergangenes Jahr 18 956 minderjährige Kinder die Scheidung ihrer Eltern.

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Bayerns Bevölkerung im Jahr 2015 erneut deutlich gewachsen

In Bayern lebten am 31. Dezember 2015 mehr als 12,8 Millionen Einwohner. Gegenüber dem 31. Dezember des Vorjahres nahm die Bevölkerung um rund 152 000 Personen zu, so das Bayerische Landesamt für Statistik. Maßgeblich hierfür war der im Jahresverlauf erzielte Wanderungsgewinn von rund 164 000 Personen, der den auch im Jahr 2015 vorhandenen Sterbefallüberschuss mehr als ausgleichen konnte. Auf Regierungsbezirksebene konnten die größten Bevölkerungszuwächse gegenüber dem 31. Dezember 2014 in Oberbayern (+1,5 Prozent), Mittelfranken (+1,4 Prozent) und Schwaben (+1,4 Prozent) verbucht werden. Aber auch in Niederbayern (+1,2 Prozent), in der Oberpfalz (+0,9 Prozent), in Unterfranken (+0,6 Prozent) und in Oberfranken (+0,3 Prozent) nahm die Bevölkerung im Laufe des Jahres 2015 zu.

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Über 6,3 Millionen Haushalte in Bayern

Nach Ergebnissen des Mikrozensus 2015 gab es in Bayern rund 6,3 Millionen Privathaushalte. Während vor 20 Jahren durchschnittlich noch 2,26 Personen in einem Haushalt lebten, sank die mittlere Haushaltsgröße nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik im Jahr 2015 auf 2,03 Personen. Der Anteil der Einpersonenhaushalte lag im Jahr 2015 bei 41 Prozent. Im langfristigen Trend zeichnet sich ein Rückgang der Mehrpersonenhaushalte mit drei oder mehr Personen ab, wohingegen vor allem Einpersonenhaushalte an Bedeutung gewannen. Mehr als 26 Prozent der Alleinlebenden waren 2015 jünger als 35 Jahre, 40 Prozent hatten das 60. Lebensjahr bereits vollendet. In den bayerischen Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern lag der Anteil der Singlehaushalte mit 53 Prozent deutlich höher als beispielsweise in kleinen Gemeinden mit weniger als 5 000 Einwohnern (knapp 33 Prozent).

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Ende 2015 waren in Bayern fast 51 000 Menschen auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen

Zum Jahresende 2015 waren in Bayern insgesamt 50 989 Menschen auf Leistungen im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Das entspricht nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik einem Plus von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr (49 509 Empfänger). Hilfebedürftig waren 26 657 Männer und 24 332 Frauen, die Mehrzahl der Hilfeempfänger (39 298) lebte in einer Einrichtung wie einem Wohn- oder Pflegeheim.

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Im Jahr 2015 wurden in Bayern 535 Minderjährige adoptiert

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2015 insgesamt 535 Minderjährige adoptiert, was gegenüber dem Vorjahr (553 Adoptionen) einen Rückgang von drei Prozent bedeutet. Von den Minderjährigen waren 255 männlich und 280 weiblich. In 71 Prozent der Fälle adoptierte die Stiefmutter bzw. der Stiefvater die Minderjährigen.

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Höchste Geburtenzahl seit 15 Jahren

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik berichtet, ist im Jahr 2015 in Bayern sowohl die Anzahl der Lebendgeborenen als auch die der Verstorbenen im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Im Jahr 2015 wurden im Freistaat rund 118 300 Kinder geboren, während etwa 133 500 Menschen im gleichen Zeitraum verstarben.

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Die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands lebt in Familien mit Kindern.

Im Jahr 2014 lebte fast die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands in Familien mit ledigen Kindern im Haushalt. Weitere 29 Prozent lebten in Paargemeinschaften ohne Kinder und 22 Prozent waren alleinstehend.

Die meisten Eltern, die mit ihren Kindern in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind verheiratet. Nichteheliche Lebenspartner mit Kindern im Haushalt sowie alleinerziehende Elternteile kommen deutlich seltener vor. Auch bei Paargemeinschaften, die keine Kinder haben oder nicht mehr mit ihnen zusammen leben, dominiert die Lebensform der Ehe. Ein Fünftel der Bevölkerung lebt allein im Haushalt.

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Seniorenhaushalte in Bayern

Nach jüngsten Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung waren es im Jahr 2014 in Bayern rund 23 % aller Privathaushalte reine Seniorenhaushalte.

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Ambulant betreute Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Betreuung von älteren bzw. dementen Menschen sowie für Menschen mit einer Behinderung. Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.