Bauen, Planen und Sanieren

Der demografische Wandel erfordert beim Bauen und Planen im ländlichen Raum neue und innovative Wege. Denn die Aspekte der demografischen Entwicklung – Bevölkerungsrückgang, veränderte Altersstruktur, Zu- und Abwanderung – betreffen die gesamte Bandbreite der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Städte und Gemeinden. Die veränderten Rahmenbedingungen führen insbesondere zu Bedarfs­änderungen, neuen Anforderungen an die Ausstattung von Bauwerken sowie sich wandelnden Bewertungen bei Standortentscheidungen beziehungsweise Stadt- und Verkehrsplanungen.

Im Hinblick auf die langen Realisierungszeiträume und die langfristige Bindung erheblicher kommunaler Finanzmittel müssen daher frühzeitig die örtlichen Auswirkungen des demografischen Wandels berücksichtigt werden. Die realisierten Projekte prägen unsere Städte und Gemeinden über Generationen. Nachträglich können diese in der Regel nur bedingt oder unter erheblichem Mittelaufwand zurückgebaut werden.

Mit den Internetseiten Bauen und Demografie stellt die Oberste Bau­behörde umfassende Informationen zum Themenbereich zur Verfügung und präsentiert in Kurzdokumentationen realisierte beispielgebende Projekte (siehe auch Rubrik „Praxisbeispiele”).