Integriertes und strategisches Vorgehen

Der demografische Wandel verläuft regional und lokal sehr differenziert. Der notwendige Anpassungsbedarf, der sich hieraus ergibt unterscheidet sich von Ort zu Ort. Vor diesem Hintergrund ist ein auf den Besonder­heiten der jeweiligen Kommune aufbauendes, fachübergreifend angelegtes, strategisches Vorgehen notwendig – querschnittsorientiert, hand­lungs­orientiert, dialogorientiert.

Diese ganzheitlichen Entwicklungsplanungen sind nicht notwendigerweise rein auf die Auswirkungen des demografischen Wandels orientiert, sondern umfasst ebenso lokale Potenziale, die gesichert, stabilisiert und für die Zukunft ausgebaut werden sollen. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die intensive Einbindung der lokalen Akteure und Bürger.

Wirken sich demografische Effekte nicht nur auf einzelne Gemeinden aus, sondern betreffen zum Teil ganze Regionen, greifen in der Regel An­passungs­maß­nahmen innerhalb von Stadt- und Gemeindegrenzen zu kurz. Nachhaltige Perspektiven einer zukunftsfähigen Siedlungs­ent­wick­lung können hier nur in großräumigen städtebaulichen Konzepten im Rahmen einer kommunalen Zusammenarbeit entwickelt werden.