Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte sind informelle Planungen als Orientierungsrahmen für die Kommune. Sie bieten sich bei komplexen Fragestellungen, die alle Bereiche des kommunalen Gemeinwesens betreffen, als Grundlage für ein koordiniertes langfristiges strategisches Vorgehen an. Je nach Anforderungen des Einzelfalls werden über die rein räumlichen bzw. baulichen Fachbereiche hinaus weitere Handlungsfelder (z. B. Demographie und Sozialforschung, Sozioökonomie, technische/soziale Infrastruktur, Nutzung regenerativer Energien, Einzelhandel, Umwelt, Denkmalpflege, Kriminalprävention, u. a.) in die Bearbeitung des Konzepts einbezogen. Die Realisierung der detaillierten Einzelprojekte wird anhand einer umsetzungs­orientierten und anpassungsfähigen Strategie regelmäßig mit den gesamt­städtischen Entwicklungsvorstellungen abgestimmt und evaluiert. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Einbindung und Aktivierung der Bürgerschaft sowie lokaler Akteure.

Checkliste

  • Arbeiten Sie bereits heute mit integrierten städtebaulichen Entwick­lungs­konzepten?

  • Lassen sich die verschiedenen Einzelfragen zu einem Gesamtkonzept verknüpfen?

  • Wie müssen integrierte Planungsstrategien gestaltet werden, damit sie der Zukunft Ihrer Stadt/Markt/Gemeinde förderlich sind?

  • Welche speziellen Ansätze braucht Ihre Gemeinde für eine zu­kunfts­gerichtete Gesamtstrategie?