Interkommunale Kooperationen

Interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen der Siedlungsentwicklung – etwa bei der Entwicklung, Sicherung beziehungsweise Erneuerung von Wohn-, Gewerbe-, Einzelhandels-, Freizeit- und Kulturstandorten – hat eine Reihe von Vorteilen: die Verringerung des Flächenverbrauchs, die Bündelung der Finanz- und Verwaltungskraft der beteiligten Kommunen, reduzierter Mitteleinsatz durch gemeinsam getragene Erschließungs- und Infrastrukturmaßnahmen sowie die effiziente Auslastung von Infra­struk­tu­ren.

Angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen und der Auswirkungen der demografischen Entwicklung kann die gemeinsame Bewältigung kom­munaler Aufgaben einen wichtigen Beitrag leisten, Gemeinden auch zukünftig finanzielle Spielräume zu erhalten.

Checkliste

  • Arbeiten Sie bereits heute mit Nachbarkommunen oder Kommunen Ihrer Region im Rahmen der Siedlungsentwicklung zusammen?

  • In welchen Bereichen kann im Bereich der Siedlungsentwicklung und Erneuerung durch eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit den Auswirkungen des demografischen Wandels in Ihrer Kommune be­geg­net werden?

  • Gibt es in der Region bestehende Kooperationen im Bereich der Siedlungsentwicklung, denen Sie sich anschließen könnten oder die als Vorbilder für eine aufzubauende Kooperation dienen?