Öffentlichkeitsarbeit

Entscheidend für den Erfolg von informellen integrierten Planungs­strategien ist die Einbindung der Öffentlichkeit, der betroffenen Bürgerinnen und Bürger und sonstiger örtlicher Akteure in den Planungsprozess. So findet die Öffent­lich­keitsbeteiligung nicht allein im Rahmen der gesetzlichen Regelungen des Baugesetzbuches statt, sondern auch informell in Form offener kooperativer und nicht normierter Vorgehensweisen, zum Beispiel in Form von Leitbildprozessen, Bürgerwerkstätten und Bürgerbefragungen.

Ziel ist es, gemeinsam mit Fachleuten, der Privatwirtschaft und der Ver­waltung Lösungs­ansätze zu entwickeln. Gemeinsam erarbeitete Leit­bilder können als roter Faden für nachfolgende Realisierungsphasen dienen. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz von Planungsentscheidungen, die strukturelle Veränderungen in einer Gemeinde mit sich bringen.

Als Unterstützung bei der Erarbeitung eines maßgeschneiderten Beteiligungskonzeptes, hat das StMB 2019 den Leitfaden “Bürgerbeteiligung im Städtebau“ herausgegeben. Er dient bayerischen Städten und Gemeinden als Hilfestellung und Nachschlagewerk und geht auf ihre jeweiligen Bedürfnisse, unabhängig von Größe und Region, ein. Die Kommunen werden bei der Erstellung ihres individuellen Konzeptes durch eine Vorgehensweise in sieben Schritten begleitet.

Checkliste

  • Welche Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit haben Sie bisher bei kommunalen Projekten oder Entwicklungsplanungen eingesetzt? Konnten Sie die Bürgerinnen oder Bürger vor Ort motivieren, sich in den Planungsprozess einzubringen?

  • Werden die gemeindlichen Zukunftsaufgaben bereits auf breiter Basis diskutiert?