Familie, Generationen, Zusammen­halt

Wie viele Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen werden wir künftig in der Stadt, der Gemeinde und im Landkreis haben? Wie werden die Bürgerinnen und Bürger leben, arbeiten und zusammenleben? Welche Impulse kann der Sozialbereich geben, um auf die Entwicklungen Einfluss zu nehmen? Welche Strukturen und Initiativen sind sinnvoll, wünschens­wert und notwendig, damit auch künftig die Potenziale der Bürgerinnen und Bürger in das Leben vor Ort eingebracht und die Bedürfnisse der Menschen in ihrem Lebensumfeld befriedigt werden?

Die folgenden Ausführungen richten sich in erster Linie an die Ent­schei­dungs­träger in den Kommunen, aber auch an alle anderen Aktiven und Verantwortlichen vor Ort, die sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels unter dem Fokus "Arbeit und Soziales" auseinandersetzen.

Generationenfreundliche Zukunft

Die Attraktivität bayerischer Kommunen wird künftig maßgeblich davon mitbestimmt werden, wie familien- und generationenfreundlich sie sind, ob sie eine aktivierende und den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werdende Seniorenpolitik betreiben und ob es ihnen gelingt, den Zusammenhalt der Generationen innerhalb und außerhalb der Familien zu stärken. Der Sozialbereich ist damit ein zentraler Baustein jeder Demografiestrategie auf kommunaler Ebene.

Demografischer Wandel als Impuls für Kreativität und Innovation

Die Fortentwicklung und Umsetzung kommunaler Demografie­strategien wird nur dann besonders erfolgreich sein, wenn sie einerseits auf die vor Ort vorhandenen Initiativen und Strukturen aufbaut und andererseits innovativen und kreativen Gedanken Raum gibt. Der demografische Wandel muss als Chance zum Gestalten genutzt werden und darf nicht als Bedrohung verstanden werden, auf die es zu reagieren gilt.

Wichtige Fragestellungen

Der demografische Wandel wird sich vor Ort sehr unterschiedlich ausprägen; die Auseinandersetzung mit den Folgen des demogra­fischen Wandels wird daher auch in jeder Kommune anders verlaufen. Es gibt aber eine Reihe von Fragestellungen – von der Vereinbarkeit von Familie beziehungsweise Pflege und Beruf bis hin zur Teilhabe älterer Menschen – mit denen sich jede Kommune beschäftigen sollte. Im Folgenden finden Sie Fragestellungen und weiterführende Informationen zu folgenden Themenfeldern: