Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement ist eine wichtige Voraussetzung gelebter Demokratie, gesellschaftlicher und individueller Lebensqualität. Es entsteht und entwickelt sich vor Ort. Das Erscheinungsbild unserer Gesellschaft ändert sich langsam, aber bereits spürbar. Die Bevölkerung insgesamt wird älter. Gleichzeitig leben die verschiedenen Generationen immer seltener unter einem Dach.

Eine Konstante bleibt jedoch: Menschen aller Altersgruppen sind im Alltag auf andere Menschen angewiesen. Wer sich engagiert, ist unentgeltlich, freiwillig und gemeinwohlorientiert für andere tätig, aber er hat auch selbst viel davon. Er kann seine Kreativität, seine Ideen einbringen, Verant­wortung übernehmen und so sein Umfeld gestalten. Dafür findet er neue Kontakte, einen Zusammenhalt. Der Einzelne spürt, er wird gebraucht. Und: Sich zu engagieren, macht Spaß! Sich zu engagieren bedeutet auch: Mitgestalten und verändern. Menschen partizipieren an der Entwicklung ihrer Gemeinde und ihrer Stadt. Damit steigen auch die Lebensqualität und die Attraktivität des Ortes.

Die Kommunen bilden mit ihren Vereinen, Verbänden, Parteien, Selbst­hilfe­gruppen und Bürgerinitiativen eine unverzichtbare Grundlage für eine aktive Bürgergesellschaft. Die vor Ort vorhandenen Rahmen­bedin­gungen für bürgerschaftliches Engagement stellen die Weichen für die Zukunft. Es ist daher eine wichtige Aufgabe der Kommunen, die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen und zu gestalten. Gegenseitige Unterstützung und Hilfe sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebenswerte Heimat unverzichtbar.

Checkliste

  • Ist die Infrastruktur (Beratung, Koordinierung, Fortbildung) zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements aller Altersgruppen ausreichend?

  • Welche kommunalen Maßnahmen tragen zur erhöhten Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements bei?