Medizinische Versorgung, Geriatrie

Derzeit ist die ärztliche Versorgung in Bayern – gerade im Bundes­vergleich – sehr gut. Die medizinische Versorgung wird aber durch den demografischen Wandel vor eine große Herausforderung gestellt. In Bayern leben derzeit über 240.000 Menschen mit Demenz. Auf Grund der demografischen Veränderungen kann bis zum Jahr 2030 von einem Anstieg auf 300.000 Betroffene ausgegangen werden. Dies bedeutet, dass es zu einem vermehrten Bedarf an ärztlichen Leistungen kommen wird. Zugleich werden aber auch die Ärzte älter. Inzwischen sind mehr als ein Drittel der bayerischen Hausärzte 60 Jahre oder älter. Dieselbe Tendenz gilt auch für Fachärzte. Daher müssen in den nächsten Jahren für viele haus- und fachärztliche Praxen – vor allem im ländlichen Raum – Nachfolger gefunden werden.

Informationen zur medizinischen Versorgung sowie den Initiativen der Bayerischen Staatsregierung finden Sie hier.

Die Fortschritte der modernen Medizin haben dazu beigetragen, dass die Menschen in den westlichen Industrienationen heute älter werden als jemals zuvor in der Geschichte. Die Folge dieser Entwicklung ist ein stetiger Anstieg der Gruppe der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Gesellschaft. Alter darf nicht mit Krankheit gleichgesetzt werden. Dennoch steigt mit zunehmenden Jahren auch das Krankheitsrisiko. Bereits 2019 war fast jeder zweite Krankenhauspatient 65 Jahre oder älter. Aufgabe für die Gesundheitspolitik ist es deshalb, Rahmenbedingungen zu schaffen, die der älteren Generation ein Leben in größtmöglicher Gesundheit und Selbstständigkeit ermöglichen.

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