Wie unterstützt die Staatsregierung den ÖPNV?

Zur Unterstützung der Landkreise und kreisfreien Städten als Aufgaben­träger für den allgemeinen ÖPNV gewährt der Freistaat Bayern diesen Zuweisungen für Zwecke des öffentlichen Personennahverkehrs in Höhe von rund 50 Millionen Euro im Jahr (Art. 27 BayÖPNVG). Seit Inkrafttreten des Bayerischen ÖPNV-Gesetzes 1994 konnte mit Hilfe der ÖPNV­Zuweisungen die Attraktivität des ÖPNV vor allem in der Fläche, ins­be­son­dere durch ein verbessertes Erscheinungsbild, durch neue Verkehrs­angebote und Maßnahmen zur Verbesserung der Schnittstellen zwischen Straße und Schiene beträchtlich gesteigert werden.

Mit Blick auf eine moderne Busflotte der bayerischen Unternehmen fördert der Freistaat im Rahmen der Busförderung die Neuanschaffung von Om­ni­bussen im Linienverkehr des ÖPNV mit rund 25 % der Anschaffungs­kosten. Umweltfreundliche Antriebstechnologien und Barrierefreiheit werden dabei besonders gefördert. Das Volumen der Busförderung beträgt rund 30 Millionen Euro pro Jahr.

Zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum werden zusätzlich jährlich mit über 2 Millionen Euro die Einrichtung nachfrage­orientierter Angebotsformen des öffentlichen Personen­nah­verkehrs unterstützt. Der Freistaat bietet den Aufgabenträgern des all­ge­meinen ÖPNV an, in einer mehrjährigen Anlaufphase bis zu 70 % des entstehenden Betriebskostendefizits für flexible Bedienformen wie Rufbusse oder Anrufsammeltaxis zu übernehmen.

Neben der finanziellen Unterstützung stehen die sieben Bezirks­regierungen den Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen als Ansprechpartner vor Ort mit Rat und Hilfestellung zur Verfügung.