Schulversorgung

Die Attraktivität des ländlichen Raums als Arbeits- und Lebensraum hängt entscheidend von möglichst wohnortnahen und qualitativ überzeugenden Bildungsangeboten ab. Darum zielt die Bayerische Bildungspolitik auf eine möglichst breite Flächendeckung des differenzierten Schulangebots und die Sicherung der Bildungsinfrastruktur gerade auch im ländlichen Raum.

Der demografische Wandel stellt die bayerische Schullandschaft vor große Herausforderungen. Viele – vor allem ländliche – Regionen in Bayern sehen sich einem stetigen Rückgang der Schülerzahlen gegenüber.

Informationen zur Entwicklung der Schülerzahlen in Bayern finden Sie hier.

Foto: Buntstifte

Unabhängig von geringeren Schülerzahlen muss Bayern auch weiterhin über ein differenziertes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot verfügen. Im Spannungs­feld zwischen vertretbaren Schulgrößen und Wohnortnähe gilt es, vor allem für den ländlichen Raum Lösungen zu finden, die den unterschiedlichen Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.

Dabei darf es nicht nur um die reine Schul-„versorgung” und den dafür notwendigen Erhalt von Schulstandorten gehen. Vielmehr bilden Qualität, Begabungsgerechtigkeit und Standortsicherung gemeinsam die Voraus­setzungen für eine adäquate Schulversorgung. Nur wenn diese Prämissen erfüllt sind, wird es gelingen, die Bildungslandschaft im ländlichen Raum für junge Menschen weiter attraktiv zu gestalten und diese dort zu halten.

Weitere Informationen zur Schulversorgung im ländlichen Raum finden Sie hier.